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Experten erklären warum Sony – „Sony Online Entertainment“ verkauft hat

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Vergangenen Montag staunten wir alle nicht schlecht, als die Nachricht verbreitet wurde, dass Sony seine Online-Sparte „Sony Online Entertainment“ verkauft hat. Seitens Sony kam keine erklärung, weshalb man sich zu diesem Schritt entschied. Lediglich Käufer und Sony Online Entertainment selbst freuten sich auf die neue Zusammenarbeit.

Nun versuchte das Fortune-Magazin diesen Verkauf auf die Schliche zu kommen und befragte dazu erfahrene Analysten. Laut Fortune wurde SOE in den späten 90ern gegründet um Abo-MMO´s anzubieten. Allerdings entwickelte sich der Markt anders als erhofft. Free2Play Modelle wurden immer populärer und rotteten zahlreiche Abo-Modelle aus. Einzig allein Blizzard´s World of Warcraft konnte diesem Trend entgegen wirken.

Erschwerend kam hinzu, dass man bei Sony Online Entertainment Trends nicht erkannte und weiterhin auf die falsche Plattform setzte. Obwohl man Spiele nun mit Free2Play Modellen entwickelte, entschied man sich diese hauptsächlich auf dem PC anzubieten. Optional auch auf der eigenen Plattform PlayStation. Jedoch entwickelte sich der Free2Play Markt vor allem auf Smartphones, Tablets und co.

Die daraus resultierenden Verluste sollen Sony dann nun dazu bewogen haben, die Reißleine zu ziehen. Sony entschied sich dem PC den Rücken zu kehren. Dies zeigten sie bereits vor einem Jahr als man sich entschied, die PC-Hardware-Sparte Vaio auf Eis zu legen. Jetzt mit der aufstrebenden PlayStation 4 scheint dieser Schritt nur Konsquent.

Konsolenspieler werden dennoch nicht auf die Sony Online Entertainment Spiele verzichten müssen. Denn diese werden nun unter dem Label der Daybreak Game Company weiterentwickelt und sollen sowohl für PC, als auch für Xbox One und PlayStation 4 erscheinen.