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Tour De France 2016 im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Tour De France 2016 im Test.

Wir haben uns Tour De France 2016 sowohl auf PS4, als auch auf Xbox One angeschaut. Wie das Spiel sich in diesem Jahr schlägt verraten wir euch in unserem Test.

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[b]Worum geht es?[/b]
Jedem dürfte „Tour de France“ wohl ein Begriff sein. Dahinter verbirgt sich das härteste Radrennen der Welt, dass in Frankreich ausgetragen wird und Leistungssportler an ihre Grenzen bringt. Nur wer seine Kräfte gut einteilt kann die Tour de France durch taktieren gewinnen.

[b]Das Spiel[/b]
Ähnlich verhält sich das auch im Spiel, denn hier geht es weniger darum sein Gefährt auf das Maximum zu Modden, und so durch die Fahrtkraft einen Vorteil gegenüber seiner Gegner zu erhalten. Nein! Auch hier muss man entsprechend taktieren und die recht starren Vorgaben der Entwickler einhalten um am Ende auch gegen die Gegner zu gewinnen. Dazu müssen wir Energie und Sprintenergie wohl dosiert einsetzen. Das funktioniert im 2016 Teil wieder ein stückchen besser als im 2015er.

Das Problem bei der Umsetzung ist wie in jedem Jahr dabei die Tatsache, dass sich das ganze wenig dynamisch spielt. Physik spielt nämlich bei diesem Spiel kaum eine Rolle und das Spiel vermittelt uns eher das Gefühl, dass wir eben zur richtigen Zeit die richtige Aktion ausführen sollten und so schon irgendwie automatisch in die vorderen Reihen kommen.

Das Problem dabei ist aber langfristig, dass der Langzeitspaß darunter leidet.

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[b]Modi[/b]
Immerhin haben die Entwickler daher in diesem Jahr für reichlich neue Inhalte gesorgt. So hat man wieder an den Lizenzen gearbeitet und noch mehr Teams lizensiert. Außerdem hat man neue Modis angeboten. So darf man sich als Manager probieren, einfach die Tour De France mitfahren oder in Actionreichen Zeitrennen probieren mit der Gold Medaille belohnt zu werden.

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[b]Technik[/b]
Technisch ruht man sich leider auch in diesem Jahr zu sehr aus. Klar – die Grafik hat sich insgesamt weiter entwickelt und hat mehr Details auf den Strecken. Dennoch wirken alle Strecken weiterhin sehr Steril, Texturen matschig, Objekte zu wenig ausgearbeitet. Der Gesamteindruck erinnert da eher an ein frühes PS3 Spiel, als an ein PS4 Spiel. Man hinkt hier klar hinterher!

Fazit: Jup dieses Mal haben wir es ziemlich kurz gehalten. Aber tatsächlich war es das auch schon mit den großen Features. Mit Tour De France 2016 möchte man für ein übersichtliches Update den vollen Preis haben. Ok – das kennt man auch aus anderen Sportspielen. Jedoch zeigen sich die Entwickler hier nicht wirklich mutig und investieren ein höheres Budget, um das Spiel wirklich auf „Next-Gen Niveau“ zu bringen.

Dabei könnte man mit entsprechenden Feinschliff sicherlich noch das ein oder andere spannende Feature in das Spiel integrieren. Jedoch verzichtet man darauf und verlässt sich auf die Marke „Tour De France“. Schade!

So bleibt dieses Radsport-Spiel nur etwas für Hardcore Fans der Tour De France. Denn für diese Art von Spieler dürfte es durchaus spannend sein das Rennen mal aus anderer Perspektive zu sehen. In wie fern man hier die Streckenverläufe berücksichtigt hat und realistisch integriert hat, das vermag ich nicht zu beurteilen.

Wir haben PS4 und Xbox One Version vorliegen. Beide Versionen liefen bei uns sauber über den Bildschirm.