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Square Enix: Japanische Publisher ruft japanische Studios auf, die eigene Spielkultur beizubehalten. Westliche Entwickler nicht kopieren.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Square Enix gehört zu den größten Publishern weltweit. Das japanische Unternehmen hat über die Jahre zahlreiche Marken aufgebaut, durch die Übernahme von Eidos aber auch große westliche Marken wie Tomb Raider übernommen.

Nun ruft der Publisher japanische Studios dazu auf, auf die eigene Entwickler-Kultur zu achten. Es sei ein großer Fehler, wenn japanische Entwickler aufgrund der größe des Publikums die japanische DNA vernachlässigen.

Zwar verstehe man bei Square Enix, dass der Spielemarkt heute globalisiert sei und der eigene Markt in Japan mittlerweile hinter China und den USA liege. Auch Befürchtungen weltweit nicht anerkannt zu werden, verstehe man. Aber unterm Strich würde die Erfahrung zeigen, dass japanische Entwickler, die westliche Spiele imitieren möchten keine guten Spiele entwickeln. Zahlreiche Projekte hätten gezeigt, dass die japanische Spielkultur ganz besondere Spiele herausgebracht hätte – etwas das man beibehalten sollte. Westlich getrimmten Entwicklungen würde man ihre Herkunft aufgrund von Monsterdesign oder Sounddesign am Ende doch anmerken. Warum dann nicht dies mit klugen und mutigen Spielmechaniken verbinden?

Square Enix versucht hier ebenfalls einen Spagat zu schaffen. So angagiert man gezielt westliche Studios um westliche Spiele zu entwickeln. Entwicklerstudios aus dem eigenen Land hingegen lässt man traditionell japanische Spiele herstellen (z.b. JRPG’s). Diese können teils riesige Budgets erhalten – siehe die Final Fantasy Reihe.

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