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Ubisoft: Da Umsatzzahlen nicht erreicht wurden verzichtet CEO auf 300.000 Euro gehalt.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Ubisoft vermarktet seine Games schon seit Jahren nach einer erfolgsversprechenden Formel. Allerdings mussten einige Projekte zuletzt verschoben werden und fanden auch nicht mehr den gedachten Anklang bei der Käuferschaft. All das führte dazu, dass der Betriebsgewinn um satte 14 Prozent sank.

Ausgelöst wurde dies durch einen Nettumsatz von Fünf Prozent und einem Verfall der Aktie um die Hälfte des Wertes.

CEO Yves Guillemot zog daraus seine Konsequenzen und verordnete auch seinem Gehalt eine gewisse Haltelinie. So verzichtet er auf 310.607 Euro, was etwa ein Drittel seines kompletten Jahresgehaltes ausmacht. Dies belief sich zuletzt auf 935,431 Euro und sinkt aufgrund der schlechten Bilanzen auf 624,824 Euro.

Natürlich wird Yves Guillemot damit nicht am Hungertuch Nagen, allerdings zeigt es das er bedacht ist Kapital im Unternehmen zu lassen, wenn es mal nicht rund läuft.

Spannend dürfte die Frage werden wie es bei Ubisoft weiterläuft. Man hat einige spannende Projekte in der Pipeline, die für das kommende Geschäftsjahr angekündigt sind. Darunter die Multiplayer-Hoffnung Skull and Bones. Außerdem der lang ersehnte Nachfolger Beyond Good & Evil 2. Auf der anderen Seite kämpft man bei Ubisoft darum talentierte Entwickler im Unternehmen zu halten. Zuletzt kürze der Nintendo CEO sein gehalt um die Hälfte – es stellte sich heraus, dass es um das Unternehmen nicht gut stand. Ob auch Ubisoft mit dem Überleben zu kämpfen hat ist nicht offiziell bekannt.

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