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Call of Duty: Microsoft und andere Publisher sieht Marke nicht als „einzigartig“ an.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Sony hat kürzlich ein offizielles Statement zur Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft abgegeben und sich darin klar gegen eine Übernahme positioniert. Grob zusammengefasst hält man die Call of Duty Marke für zu stark und befürchtet dass Spieler von PlayStation zu Xbox abwandern werden. Das möchte Sony um jeden Preis vermeiden und warnt vor einer Übernahme durch Microsoft.

Microsoft hingegen hat nun zum Gegenschlag ausgeholt. So konnte man Dokumente der Prüfung in Neuseeland vorlegen, wo eine Umfrage dazu führte, dass viele Publisher Call of Duty nicht als Unersatzbar ansehen. Ganz im Gegenteil könnten zahlreiche Marken den aktuellen Platz von Call of Duty einnehmen. Grade in einem so rasanten Markt wie der Videospiel-Industrie.

Auch Microsoft schließt sich dieser Meinung an. Dabei verweist man auch nochmal auf seine bereits getätigte Aussage, dass die nächsten Titeil der Call of Duty Serie auch auf fremden Plattformen erscheinen sollen. Und das womöglich nicht mal als gefallen oder komplettes entgegenkommen – sondern einfach dem sachlichen Fakt geschuldet, dass Call of Duty, World of Warcraft und Candy Crush mehr als 80 Prozent des Umsatzes von Activision Blizzard ausmachen und daher auf möglichst vielen Plattformen angeboten werden sollten.

Darüber hinaus weist Microsoft darauf hin, dass mit Tencent und Sony ausreichend große Mitspieler am Videospielmarkt existieren. Sony wird mit seinre PlayStation 5 und neuen PS Plus Diensten mit dem Xbox Game Pass Konkurrieren. Am Lizenzmarkt würde mit Valve und Epic weitere Wettbewerb Kontrahenten bestehen, die quasi ausschließen das Microsoft hier eine Monopolstellung erhält.

Man darf gespannt sein, wie sich die Wettbewerbsbehörden entscheiden.

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