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The Callisto Protocol: Aufwendige Singleplayer Spiele lassen sich über Game Pass und co kaum finanzieren.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Entwickler Studio Striking Distance Studios arbeitet an seinem Horror-Werk The Callisto Protocol. Hinter dem Spiel steckt ein aufwendige Singleplayer Erlebnis, das Spieler auf eine fantastische Reise begleiten soll. CTO Mark James äußerte sich nun kritisch auf die Frage ob The Callisto Protocol in den Xbox Game Pass aufgenommen wird.

Das Problem: The Callisto Protocol sei ein Singleplayer Erlebnis, dass wenig Möglichkeiten der Kreusfinanzierung biete. Eine Finanzierung solcher Spiele sei daher über ein Abonnement sehr schwierig. Entweder müsse man tiefgreifende Multiplayer-Möglichkeiten einarbeiten mit denen man Mikrotransaktionen erzeugen könnte oder aber Singleplayer Erlebnisse müssten von den Hardware-Herstellern selbst über solche Abo Programme vertrieben werden. Die haben deutlich größere Verdienstspielräume und können mit solchen Produktionen letztlich auch ihren Dienst bewerben.

Ähnliche Töne gab es in der Vergangenheit auch von Sony. Da Sony sehr viel Geld in hochwertige Singleplayer-Erfahrungen investiert, ist man auch dort überzeugt, dass sich diese Form von Spielen über Day One Aboveröffentlichungen kaum finanzieren lässt. Es bräuchte schon sehr große Abozahlen um ein solches Programm wirklich refinanzierbar zu machen.

Thre Callisto Protocol wird demnach wohl in den Stores ab dem 2 Dezember für PS5, PS4, Xbox Series, Xbox One und PC erscheinen und soll etwa 70€ kosten.