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Take Two – hält nichts von jährlichen Veröffentlichungen

Autor des Artikels: Steven Wilcken

take2logo[1]Strauss Zelnick ist der oberste Geschäftsführer bei Take Two. Er hat sich kürzlich über das Thema jährliche Veröffentlichung von Spielen, wie bspw. „Call of Duty“ oder „Assassin’s Creed“, geäußert. Er selbst sieht von solch einen Geschäftsmodell ab.

Allerdings befürwortet er dieses Modell nur für Sportspiele, da diese meist aufgrund von Kurzlebigkeit und sich ändernder Spieler-Daten, als auch Features das Modell rechtfertigen.

Ich denke nicht, dass wir über das ‘sich dem Markt anpassen’ auf traditionellem Wege denken. Wir haben gesagt, dass die Veröffentlichung großer Marken nicht jährlich erfolgen sollte, außer was Sporttitel angeht.

Take Two selbst hat aktuell zwei Sportspiele in Ihrem Portfolio. Dabei handelt es sich zum einen um „NBA 2K“ und zum anderen um „WWE 2K“. Alle anderen IPs, wie zum Beispiel „Civilisation“, „Borderlands“, oder die Spiele von Rockstar würden laut Zelnick auf längere Veröffentlichungszeiträume bauen.

Diese langen Zeiträume seien für die Marken essentiell und ein kürzerer Abstand würde der Marke und dem Spiel nur schaden. Genauso würde die Wertschätzung der Spieler gegenüber den Spielen so drastisch abnehmen und das Interesse schwinden.

Wir denken, dass es wichtig ist, eine Wertschätzung aufzubauen, da es Zeit braucht, die besten Qualitätsprodukte zu schaffen. Wir bringen die Titel auf den Markt, wenn sie bereit sind, vermarkt zu werden.

Auch zu dem kommenden Spiel „Evolve“ hat Zelnick etwas zu sagen. Take Two gehe wohl sehr zuversichtlich an die Veröffentlichung heran, aber sieht in dem Titel keine Erfolgsgarantie.

Wir werden warten, bis die Kunden uns sagen, was sie denken.

Denkt Ihr ähnlich oder ganz anders wie Herr Zelnick?