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Ghost of Tsushima Director’s Cut im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Ghost of Tsushima erschien ursprünglich vor einem Jahr für die PlayStation 4. Quasi also krönender Abschluss verschlug Ghost of Tsushima seine Fans in das altwürdige Japan. Vorallem die optisch opulente Umsetzung konnte schnell viele Anhänger finden. Aber auch spielerisch zeigte sich das japanische Abenteuer ganz weit vorne. Da es im Stil eines Assassin’s Creed, in einer offenen Welt, umgesetzt wurde, wurden auch hier schnell vergleiche gezogen. Und Entwickler Sucker Punch schaffte es auf Anhieb, nahezu alle belange besser umzusetzen, als die Jahrzente alte Marke Assassins Creed.

Ghost of Tsushima endlich auf PlayStation 5 genießen!

Ein paar Monate nach der Veröffentlichung von Ghost of Tsushima erschien auch die PlayStation 5. Eine deutlich potentere Konsole. Sucker Punch hat die Zeit genutzt um innerhalb von einem Jahr nicht nur eine PlayStation 5 Fassung zu realisieren. Gleichzeitig arbeitete man an einer riesigen Erweiterung! Die bringt eine komplette neue Insel ins Spiel, die erforscht werden will. Die Insel Iki bietet dabei jede Menge neuer Biome und unterscheidet sich so optisch vom bislang bekannten Tsushima.

Jedoch könnt ihr die neue Insel nicht auf Anhieb erreichen. Ihr müsst ein paar Abschnitte in der Story gespielt haben und könnt dann eine Quest angehen, die euch im Verlauf auf die neue Insel Iki bringt. Hier warten völlig neue Gefahren – Schamanen, die Bewohner der Insel Iki übernehmen können – auf euch. Eure aufgabe ist es auch der Insel Iki den Frieden zurück zu bringen.

Die Power der PlayStation 5

Ghost of Tsushima auf PlayStation 5 bietet wie schon auf PlayStation 4 ebenfalls zwei Grafikmodi. Als Spieler müsst ihr euch entscheiden ob ihr lieber den Fokus auf die Auflösung oder aber auf die Framerate legen möchtet. Grundsätzlich bietet euch die PlayStation 5 Fassung aber im allgemeinen eine deutlich stabilere Framerate als die PlayStation 4 Fassung. Allerdings dann auch nur bei einer Auflösung von 1800P mit 60 FPS.

Am ehesten fallen die massiv reduzierten Ladezeiten in Ghost of Tsushima auf. Ein Video der Kollegen von Gaming Bolt geht aber auch noch konkreter auf die Vorteile der PlayStation 5 Fassung ein:

So startet ihr den DLC Iki Island

Mit der Erweiterung Iki Island dürft ihr euch auf neue Inhalte und neue Gegnertypen freuen. Insgesamt erfindet der Ausflug auf Insel Iki das Rad aber nicht neu und vieles folgt den alten Mustern – auch wenn sehr hochwertig umgesetzt. Rund 4 bis 5 Stunden neue Spielinhalte bietet euch die Insel Iki. Dann dürftet ihr auch diese Inhalte durchgespielt haben.

Da es sich um eine offene Welt handelt, hängt es aber vermutlich auch von eurem Spielstil ab, wie lange ihr im Story DLC verbringt. Letztlich könnt ihr sehr viel entdecken und die Spielzeit so sicherlich nochmal deutlich steigern!

Um den DLC zu Spielen solltet ihr – sofern vorhanden – euren Spielstand auf die PlayStation 5 übertragen. Dann öffnet ihr das Spielmenü und geht auf den Punkt „Aufzeichnungen“. Im separaten Tab Iki Island sollte eine neue Mission „Reise in die Vergangenheit“ auftauchen. Diese führt euch westlich von Akashima an die Küste der Ertrunkenen. Kommt ihr an, startet der DLC automatisch.

Fazit

Als Fazit lässt sich sagen, dass Ghost of Tsushima im Director’s Cut noch ein besseres Spiel wird. Euch werden mehrere Optionen geboten um euer Spiel auf die aktuellste Fassung upzugraden. Und wir finden dieser Schritt lohnt sich – immerhin erhaltet ihr nochmal eine ordentliche Story Kampagne, bessere technische Umsetzungen und auch ein Multiplayer-Part wurde mittlerweile nachgereicht:

Kaufempfehlung: Greift zu!

Pro:

  • Viele neue Inhalte
  • Umfangreiche neue Story Kampagne
  • Weiterhin Gameplay auf höchsten Niveau
  • Optisch noch Oppulenter
  • Wunderbarer Soundtrack
  • Technisch noch besser auf PS5 umgesetzt
  • Multiplayermodus

Contra

  • PS5 Fassung verursach wieder kosten
  • PS5 Fassung allgemein teurer als PS4 Fassung

Wertung: 9,2 von 10